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Steuernachrichten

Steuernachrichten

Solidaritätszuschlag (erneut) verfassungswidrig?

Allgemeiner Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt

 

Absetzbarkeit von Unfallkosten

Unfälle auf dem Weg zur Arbeit und während einer Auswärtstätigkeit

 

Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen

Neuregelungen aus dem BMF-Schreiben vom 10.01.2014

 

Betriebsstättengewinnaufteilungs-VO

Neue Verordnung 2014 erwartet

 

Abschreibung von Erbauseinandersetzungskosten

Erbauseinandersetzungskosten als Anschaffungsnebenkosten absetzbar

 

Falschauskünfte vom Finanzamt

Das Finanzamt ist auch an falsche Information gebunden.

 

Doppelte Haushaltsführung

Die mit der doppelten Haushaltsführung im Zusammenhang stehenden Mehraufwendungen sind grundsätzlich als Werbungskosten oder als Betriebsausgaben abzugsfähig.

 

Wenn das Finanzamt den Routenplaner einsetzt

Finanzamt kann die Streckenangaben des Steuerpflichtigen mit dem Routenplaner prüfen

 

Wenn das Finanzamt den Routenplaner einsetzt

Rechnungsformular

 

Fahrtenbuch

Steuerpflichtige, die ihren zu versteuernden privaten Nutzungsanteil mittels Fahrtenbuch ermitteln, müssen jede betrieblich und privat veranlasste Fahrt sowie die Fahrten zwischen Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte unter Angabe der gefahrenen Kilometer im Fahrtenbuch aufzeichnen. Hier kann es in einzelnen Fällen vorkommen, dass das Finanzamt die Streckenangaben des Steuerpflichtigen mit dem Routenplaner prüft.

Der Fall

Im konkreten Fall hatte ein Freiberufler betriebliche Fahrten von knapp 18.000 km im Fahrtenbuch eingetragen. Der Finanzbeamte hatte mit Google Maps jede einzelne Fahrt nachgerechnet und ist auf 264 km zu viel gekommen. Das Finanzgericht Düsseldorf hatte darüber zu entscheiden und kam zu dem Schluss, dass Abweichungen der Streckenlängen von den Ergebnissen eines Routenplaners mit einer Quote von 1,5 % nicht zur Verwerfung der Ordnungsmäßigkeit eines Fahrtenbuchs und zur Anwendung der 1 %-Regelung führt. Außerdem billigten die Richter dem Steuerpflichtigen aufgrund der Schwierigkeiten des großstädtischen Verkehrs einen Zuschlag von 20 % auf die von dem Routenplaner empfohlene längste Strecke zu (Az. 12 K 4479/07).

Stand: 27. März 2014

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