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Steuernachrichten

Steuernachrichten

Werbungskostenabzug für Berufskleidung

Businesskleidung ist keine typische Berufskleidung

 

Werbungskosten für häuslichen Telearbeitsplatz

BFH verneint den Werbungskostenabzug

 

Steuerliche Behandlung von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen

Neues BMF-Schreiben zur betrieblichen und privaten Nutzung

 

Internationale Steuerschlupflöcher schließen

Bundesrat drängt zur Bekämpfung des internationalen Steuerwettbewerbs

 

Scheinrenditen aus Schneeballsystemen

Einem Anlagebetrüger aufgesessen sind, der ein Schneeballsystem betreibt.

 

Gehaltsbestandteile eines GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführers

Vereinbarte Geschäftsführergehälter nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt auszahlen.

 

Forderungen richtig abschreiben

Forderungen stellen Aktiva dar, die allerdings nur soviel wert sind, als der Schuldner an Bonität besitzt.

 

Neue Hinzuverdienstgrenzen für Rentner seit 01.07.2014

Rentnerinnen und Rentner können sich ihre Rente durch einen Nebenjob aufbessern.

 

Werbungskosten für häuslichen Telearbeitsplatz

Mann arbeitet am Laptop

 

BFH verneint den Werbungskostenabzug

Der Fall

Ein Beamter hatte mit seinem Dienstherrn vereinbart, an regelmäßigen Wochenarbeitstagen zu Hause zu arbeiten. Der Dienstherr richtete einen sogenannten Telearbeitsplatz ein. Die Kosten für Heizung, Strom und das Mobiliar trug der Steuerpflichtige. Das Finanzamt lehnte die Anerkennung dieser Kosten (509 €) als Werbungskosten ab. Das erstinstanzliche Finanzgericht sprach dem Steuerpflichtigen den Werbungskostenabzug zu (FG Rheinland Pfalz Urt. v. 19.01.2012, 4 K 1270/09).

Das Urteil

Der Bundesfinanzhof folgte hingegen der Auffassung der Finanzverwaltung und lehnte den Werbungskostenabzug ab. Der Telearbeitsplatz wird „büromäßig genutzt und dient der Erledigung gedanklicher, schriftlicher und verwaltungstechnischer Arbeiten“, so der BFH. Der Werbungskostenabzug scheiterte in erster Linie daran, dass der Arbeitgeber des Klägers nicht bestätigen konnte, dass dem Steuerpflichtigen sein Büro an den Heimarbeitstagen nicht zur Verfügung steht (Urt. v. 26.02.2014, VI R 40/12).

Arbeitsplatz-Auslagerungen

Das aktuelle Urteil zeigt aber auch, dass ein Werbungskostenabzug in jenen Fällen nicht ausgeschlossen ist, in denen dem Arbeitnehmer ein Arbeitsplatz beim Arbeitgeber für die Zeit der Nutzung des Telearbeitsplatzes nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Gerade in Fällen, in denen der Arbeitgeber Arbeitsplätze ganz oder teilweise in den häuslichen Bereich seiner Mitarbeiter verlagert, ist im Einzelfall zu prüfen, ob der in der Privatwohnung unterhaltene Arbeitsplatz einem der Abzugsbeschränkung unterliegenden häuslichen Arbeitszimmer entspricht.

Stand: 27. Juli 2014

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