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Steuernachrichten

Steuernachrichten

Jahressteuergesetz 2008

Änderungen bei der Unternehmensteuerreform

 

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Veröffentlichung des Referentenentwurfs

 

Sozialversicherungsrecht

Die einzelnen Größen für 2008

 

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Erstes Urteil zur Riester-Altersvorsorgezulage

 

Jahressteuergesetz 2008

 

Bundestag. Der Bundestag hat am 8.11.2007 den Entwurf des Jahressteuergesetzes 2008 verabschiedet. Bitte beachten Sie, dass der Bundesrat dem Gesetzentwurf noch abschließend zustimmen muss, so dass sich hier noch Änderungen ergeben können. Nachfolgend finden Sie daher lediglich einige Neuerungen nach dem Beschluss des Bundestags:

Back-to-back-Finanzierungen. Eine Änderung betrifft sog. Back-to-back-Finanzierungen in Fällen, in denen etwa ein Gesellschafter bei einer Bank eine Einlage unterhält und die Bank in gleicher Höhe einen Kredit an die Gesellschaft vergibt, was zur Folge hat, dass die Einkünfte aus der Einlage nicht der pauschalen Abgeltungsteuer, sondern dem progressiven Einkommensteuersatz unterworfen werden. Diese Vorschrift ist nun angepasst worden: Sind die Fremdfinanzierungszinsen höher als die Guthabenzinsen zzgl. Steuervorteil, oder ist die mit der Bank getroffene Zinsvereinbarung marktüblich, unterliegen die Erträge der Abgeltungsteuer.

Miet- und Pachtzinsen. Eine weitere Anpassung betrifft einen Beschluss aus der Unternehmensteuerreform, die am 1.1.2008 in Kraft tritt. Damals war die gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Finanzierungsanteilen neu geregelt und der Finanzierungsanteil aus Miet- und Pachtzinsen für die Benutzung von unbeweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens auf 75 % festgelegt worden. Nunmehr wurde dieser Anteil auf 65 % verringert.

Hinweis: Ursprünglich enthielt der Gesetzentwurf die Einführung eines optionalen Anteilsverfahrens für berufstätige Ehepaare als Alternative zur Wahl der mit einem hohen Lohnsteuerabzug verbundenen Steuerklasse V. Dieser Passus wurde komplett aus dem Regierungsentwurf herausgenommen, war also gar nicht mehr Gegenstand des Bundestagsbeschlusses. Die Koalitionsfraktionen teilten dazu mit, man wolle prüfen, wie ein sog. Durchschnittssteuersatzverfahren als Alternative zum Anteilsverfahren zum 1.1.2009 in Kraft treten könnte. Es solle auf jeden Fall eine zusätzliche Wahlmöglichkeit zu den bestehenden Steuerklassen-Varianten berufstätiger Ehepaare geschaffen werden.

Stand: 15. November 2007

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