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Steuernachrichten

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Weihnachtsfeier: Neue Rechtsprechung zur 110-€-Grenze

Bundesfinanzhof setzt neue Maßstäbe für die Berechnung der 110-€-Grenze

 

Zahlendreher gehen auf Kosten des Steuerpflichtigen

Finanzverwaltung darf leichtfertige Steuerverkürzung unterstellen

 

Eine „Gutschrift“ löst keine Rechnungsberichtigung aus

Mit dem im Juni 2013 verabschiedeten Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz traten diverse Änderungen bei den Rechnungsstellungsvorschriften in Kraft.

 

Steuerbescheide richtig prüfen

Prüfraster für die Prüfung von Steuerbescheiden

 

Welche Unterlagen zum Jahreswechsel vernichtet werden können

Ablagecheck: Unterlagen aus 2003 bzw. 2007 können vernichtet werden

 

Bestandsveränderungen im Jahresabschluss

Mit dem Kalenderjahr geht in der Regel auch das Geschäftsjahr zu Ende.

 

Verrechnungspreisdokumentation

Das neue OECD “White Paper on Transfer Pricing”

 

Sozialversicherung: Rechengrößen 2014

Das Bundeskabinett hat im Oktober 2013 die Sozialversicherungs-Rechengrößen für 2014 verabschiedet

 

Bestandsveränderungen im Jahresabschluss

Bestansveraenderung

 

Inventur 2013

Mit dem Kalenderjahr geht in der Regel auch das Geschäftsjahr zu Ende. Damit steht auch die nächste Inventur an. Produktionsbetriebe müssen hierbei regelmäßig auch Bestandsveränderungen im Warenlager analysieren.

Bestandsveränderungen

Bei den Bestandsveränderungen ist zu unterscheiden zwischen solchen bei Halbfertigerzeugnissen und solchen bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Die Unterscheidung ist zwar nicht wichtig für die Ermittlung des steuerpflichtigen Gewinns. Denn Bestandserhöhungen bzw. Bestandsminderungen im Warenlager erhöhen bzw. mindern den steuerpflichtigen Gewinn, egal ob die Bestandsveränderung auf Ebene der Halbfertigerzeugnisse oder auf Ebene der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt ist.

Rohertrag und Marge

Dennoch sollten Bestandsveränderungen genau abgegrenzt werden. Denn Veränderungen bei den Halbfertigerzeugnissen wirken sich auf die Gesamtleistung und damit auf die Rohgewinnmarge aus. Beispiel: Unternehmer U erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 500.000 € und hatte Aufwendungen beim Wareneinkauf von 400.000 €. Die Bestandsveränderungen betragen plus 50.000 €. Es liegt somit eine Bestandserhöhung vor. Resultieren die Bestandsveränderungen aus der Erhöhung der Halbfertigerzeugnisse, steigt die Gesamtleistung auf 550.000 €. Die Rohgewinnmarge beträgt bei einem Rohertrag von unverändert 100.000 € dann 18 %. Wird die Bestandserhöhung aber zugunsten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfasst, sinkt der Wareneinsatz auf 350.000 €, der Rohertrag steigt auf 150.000 € und die Rohgewinnmarge beträgt dann 30 %. Die Berechnung der richtigen Rohgewinnmarge ist wichtig für die betriebliche Kosten- und Leistungsrechnung. Daher sollten die Bestandsveränderungen exakt ermittelt werden, auch wenn der steuerliche Gewinn derselbe ist.

Stand: 29. November 2013

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