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Steuernachrichten

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Firmenwagen

Besteuerung des Arbeitswegs trotz Vorlage der Jahresbahnkarte

 

Anschaffung von GmbH-Anteilen

Behandlung von Gutachtenkosten

 

Erbbauzinsen als dauernde Last

Keine Hinzurechnung beim Gewerbeertrag

 

Kraftfahrzeugsteuer

Absenkung für schwere Nutzfahrzeuge

 

Barmitteltransfer über die Grenze

Neue Regeln seit 15.6.2007

 

Verträge unter nahen Angehörigen

Strenge Anforderungen für die steuerliche Anerkennung

 

Barmitteltransfer über die Grenze

 

EU-Außengrenze. Seit dem 15.6.2007 müssen Reisende mitgeführte Barmittel ab 10.000 € (Bargeld oder dem gleichgestellte Zahlungsmittel) an der EU-Außengrenze anmelden. Sie trifft damit erstmals eine Anmeldepflicht, die eigenständig und ohne Aufforderung erfüllt werden muss. Die Anmeldung ist schriftlich bei der Zollstelle abzugeben, über die in die EU ein- oder ausgereist wird.

Anzugeben sind dabei u. a.

  • der mitgeführte Betrag und die Art der Barmittel (Bargeld, Schecks, Reiseschecks, Zahlungsanweisungen, Solawechsel, Aktien, Schuldverschreibungen und fällige Zinsscheine),
  • die Personalien des Anmeldepflichtigen, des Eigentümers und des Empfängers,
  • der Verwendungszweck der Barmittel und
  • die Herkunft der Barmittel.

Gesamtwert. Für den Schwellenwert von 10.000 € ist der Gesamtwert der von einer Person mitgeführten Barmittel maßgebend. Bei der Umrechnung ausländischer Währungen gilt der jeweilige Geldkurs am Tag der Ein- oder Ausreise. Ein Verstoß gegen die Anmeldepflicht durch Nicht- oder Falschanmeldung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 1 Mio. € geahndet werden kann.

EU-Mitgliedsstaaten-Grenze. Im grenzüberschreitenden Bargeldverkehr zwischen Deutschland und anderen EU-Mitgliedsstaaten wird an der seit 1998 in der Bundesrepublik praktizierten Form der Bargeldkontrolle festgehalten. Demnach müssen mitgeführtes Bargeld und diesem gleichgestellte Zahlungsmittel nur nach Aufforderung durch die zuständigen Beamten lediglich mündlich angezeigt werden. Der Schwellenwert, ab dem die Anzeigepflicht greift, wird jedoch von bisher 15.000 € auf 10.000 € gesenkt. Im Gegensatz zum EU-Recht bleiben dabei auch weiterhin Edelmetalle und Edelsteine als gleichgestellte Zahlungsmittel anzeigepflichtig. Ein Verstoß gegen diese Anzeigepflicht stellt ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 1 Mio. € bewehrt ist.

Stand: 15. Juni 2007

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