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Steuernachrichten

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Firmenwagen

Besteuerung des Arbeitswegs trotz Vorlage der Jahresbahnkarte

 

Anschaffung von GmbH-Anteilen

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Erbbauzinsen als dauernde Last

Keine Hinzurechnung beim Gewerbeertrag

 

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Barmitteltransfer über die Grenze

Neue Regeln seit 15.6.2007

 

Verträge unter nahen Angehörigen

Strenge Anforderungen für die steuerliche Anerkennung

 

Firmenwagen

 

1%-Regelung. Arbeitnehmer, die einen Firmenwagen auch privat nutzen können, müssen monatlich 1 % des Listenpreises versteuern. Kann der Wagen auch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genutzt werden, erhöht sich dieser Wert monatlich um 0,03 % des Listenpreises für jeden Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Alternativ dazu können auch die gesamten und belegten Kfz-Aufwendungen auf die privaten Fahrten, auf die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und die übrigen Fahrten verteilt werden. Die Versteuerung erfolgt dann nach dem jeweils konkreten Wert. Voraussetzung hierfür ist aber die Führung eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs.

Enge Voraussetzungen der Vermeidung. Nach einem Urteil des Hessischen Finanzgerichts (FG) können Arbeitnehmer die Dienstwagenbesteuerung für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Höhe von monatlich 0,03 % des Listenpreises nur unter engen Voraussetzungen vermeiden. Nicht ausreichend ist, dass sie regelmäßig mit der Bahn zur Arbeit fahren.
In dem Streitfall machte ein Bankangestellter geltend, dass er seinen Dienstwagen nur privat und für Dienstreisen zu Kunden nutzt. Zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte in Frankfurt sei er ausschließlich mit der Bahn gefahren. Deshalb müsse er für die Privatnutzung des Dienstwagens nur 1 %, nicht jedoch noch zusätzlich 0,03 % des Listenpreises versteuern.

Bloße Nutzungsmöglichkeit. Dem ist das FG nun allerdings nicht gefolgt: Nach dem Gesetzeswortlaut komme es nicht darauf an, ob ein Arbeitnehmer den Dienstwagen für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auch tatsächlich nutzt. Entscheidend sei die bloße Nutzungsmöglichkeit. Ein vom Arbeitgeber überwachtes Nutzungsverbot habe der Kläger für solche Fahrten nicht nachgewiesen. Dass der Kläger seinem Arbeitgeber die auf ihn persönlich ausgestellten Jahresbahnkarten vorgelegt habe, genüge insoweit nicht. Er habe ferner auch kein Fahrtenbuch geführt; dies lasse der Gesetzgeber zur Vermeidung der Nachteile der pauschalen Wertermittlung aber ausdrücklich zu.

Stand: 15. Juni 2007

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