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Steuernachrichten für Ärzte

Steuernachrichten für Ärzte

Integrierte Versorgung in Gemeinschaftspraxen

OFD Frankfurt zur Anwendung der Abfärberegelung

 

Umsatzsteuerpflicht privater Krankenhausträger

Steuerbefreiung nach EU-Recht

 

Zytostatika für Krebstherapien

BMF präzisiert Umsatzsteuerbefreiung

 

Aufbewahrungsfristen steuerlicher und ärztlicher Unterlagen

Aufbewahrungspflichten Steuerrecht

 

Abbau von Arbeitszeitguthaben trotz Krankheit

Arbeitszeitkonten zur Ansammlung von Überstunden erfreuen sich stetiger Beliebtheit.

 

Fettabsaugung als außergewöhnliche Belastung

Häufige Beispiele für außergewöhnliche Belastungen sind Krankheits- und Behandlungskosten, die die Krankenkassen nicht bezahlen.

 

Brillen für Mitarbeiter steuerfrei

Der Betriebsinhaber kann die Aufwendungen als Betriebsausgabe absetzen, und zwar mit dem Segen des Finanzamtes.

 

Kulturlinks – Winter 2016/2017

Im Winter 2016 gibt es wieder viele interessante Veranstaltungen

 

Umsatzsteuerpflicht privater Krankenhausträger

Arzt hält Sparschwein

 

Nationale Regelung

Nicht selten verstößt das deutsche Umsatzsteuerrecht gegen geltendes EU-Recht, namentlich der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie (MwStSystRL). Letzteres ist mit jener nationalen Regelung der Fall, die nur nach dem § 108 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) zugelassene Krankenhäuser von der Umsatzsteuerpflicht ausnimmt. Dieser sozialversicherungsrechtliche Bedarfsvorbehalt ist mit dem EU-Recht nicht vereinbar. Dies hat auch der Bundesfinanzhof (BFH) in diversen Urteilen festgestellt.

Finanzverwaltung lenkt ein

Die Finanzverwaltung hat jetzt eingelenkt und in einem Schreiben (BMF vom 6.10.2016, III C 3 - S 7170/10/10004) privaten Krankenhausbetreibern, die die Voraussetzungen nach § 108 SGB V nicht erfüllen, ermöglicht, sich auf die Umsatzsteuerbefreiung nach Artikel 132 Abs. 1 Buchstabe b MwStSystRL – also auf das geltende EU-Recht – zu berufen. Voraussetzung hierfür ist unter anderem, dass die Kosten der betreffenden Leistungen zum großen Teil von Krankenkassen oder anderen Einrichtungen der sozialen Sicherheit übernommen werden. Die Steuerbefreiung gilt also nicht für private Kliniken, die zum Beispiel Schönheitsoperationen vornehmen oder ähnliche von den Krankenkassen nicht übernommene Leistungen anbieten.

Stand: 29. November 2016

Bild: Andy Dean - fotolia.com

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